IPO - Unterordnung

Als Rudeltier sollte sich der Hund in Familie und Gemeinschaft ein ordnen. Voraussetzungen dafür sind die richtige Erziehung – die bereits im Welpenalter / Junghundalter durch spielerische Sozialisierungsübungen / Gehorsamsübungen beginnt – und die spätere gezielte Ausbildung durch geschulte Trainer. Damit das auch mit Ihrem Hund klappt, bieten wird die Einzel- oder Gruppenunterordnung an. In der Unterordnung müssen Hund und Hundeführer ein Team darstellen und Harmonie ausstrahlen. Vom Hund werden beim Training Lernvermögen, Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit und Sozialverhalten gefordert, vom Hundeführer Disziplin und Lernbereitschaft.

Beherrscht der Hund die elementaren Übungen der Unterordnung wie bei Fuß folgen (mit und ohne Leine), Sitz, Platz, sowie die Ablage unter Ablenkung, kann er mit seinem Hundeführer zu seiner ersten Prüfung, der Begleithundeprüfung, antreten. Sie besteht aus einem reinen Unterordnungsteil, mit den oben aufgeführten Übungen (s. Laufschema) auf dem Trainingsplatz und einer Überprüfung des Hundes im sogenannten Verkehrsteil, der in der außerhalb des Trainingsplatzes abgehalten wird. Beim Verkehrsteil wird vom Hund gefordert, dass er sich ruhig, bzw. neutral gegenüber Autos, Radfahrern, Joggern, Passanten und (wichtig!) Artgenossen verhält.

Die Begleithundprüfung muss vor jeder weiterführenden Prüfung einmalig vom Hund abgelegt werden, denn sie stellt sicher, dass nur solche Hunde eine Gebrauchshundprüfung ablegen können, die normales Sozialverhalten, Nervenstärke sowie Gehorsam bewiesen haben! Der Hundeführer muss vor der Prüfung einmalig den "Verhaltenstest und Sachkundenachweis für den Hundehalter" erbringen.

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